Regensburg: Streit an Imbiss eskaliert – Verkäufer mit Brötchen beworfen

Ein Streit an einem Imbissstand am Regensburger Hauptbahnhof hat am Wochenende für Aufregung gesorgt. Eine 32-jährige Frau warf dabei ein zuvor gekauftes Salami-Brötchen nach dem Verkäufer. Die Situation eskalierte weiter, als ihre Begleiter sich weigerten zu zahlen und ein Mann versuchte, dem Verkäufer einen 100-Euro-Schein zu entreißen. Die Bundespolizei griff ein und klärte die Situation.

Streit beim Brötchenkauf eskaliert

Die Auseinandersetzung begann, als die Frau das Brötchen kaufen wollte, sich dann jedoch mit dem Verkäufer in einen lautstarken Streit verwickelte. Sie beleidigte ihn und warf anschließend das Brötchen nach ihm. Der Grund für den Streit ist bislang nicht bekannt.

Begleiter fordern Geld zurück

Die drei Begleiter der Frau mischten sich daraufhin ein. Sie verweigerten die Zahlung für ihre Bestellungen und verlangten das Geld zurück. Einer der Männer versuchte dabei sogar, dem Verkäufer den Geldschein aus der Hand zu reißen.

Zeuge greift ein – Polizei schlichtet

Ein unbeteiligter Zeuge interpretierte die Situation falsch und nahm an, der Verkäufer bedränge die Frau. Er wollte ihr helfen, wodurch das Durcheinander weiter wuchs. Schließlich kam die Bundespolizei und konnte den Streit beenden. Das Geld ging zurück an die Gruppe, die Waren zurück an den Imbiss.

Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung

Gegen die 32-Jährige wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung an dem Brötchen ermittelt.

dpa / MF

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