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Regensburg: Prof. Dr. Richard Höfer erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis gilt als die wichtigste Auszeichnung für Early Career Scientists in Deutschland. Das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro dient der Weiterentwicklung von Höfers Forschung. Zusätzlich erhält er eine 22-prozentige Programmpauschale zur Deckung indirekter Projektausgaben. Für den diesjährigen Jahrgang waren 180 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nominiert – nur zehn erhielten die Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 3. Juni in Berlin statt.

Forschung an der Schnittstelle von Mathematik und Physik

Prof. Höfer befasst sich mit der mathematisch rigorosen Behandlung von Suspensionen, also Flüssigkeiten oder Gasen, in denen viele kleine Teilchen gelöst sind. Statt jedes einzelne Teilchen zu berechnen, entwickelt er makroskopische Modelle, mit denen sich komplexe Systeme wie Aerosole oder biologische Flüssigkeiten beschreiben lassen. Diese Arbeit liefert grundlegende Erkenntnisse, die über Experimente oder Simulationen nur schwer zugänglich sind – mit möglichen Anwendungen in der Umwelt- und Medizintechnik.

Auszeichnung für eigenständiges wissenschaftliches Profil

Der Preis würdigt insbesondere, dass Prof. Höfer bereits nach seiner Dissertation ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt hat. Die DFG hebt hervor, dass seine Arbeiten die Fachcommunity bereichern und zukünftige Spitzenleistungen erwarten lassen.

Würdigung durch die Universität Regensburg

Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, zeigt sich erfreut über die erneute Auszeichnung eines Regensburger Wissenschaftlers: „Bereits im zweiten Jahr in Folge wird ein Forscher unserer Universität mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis geehrt.“ Die Förderung junger Forschungstalente habe an der UR hohen Stellenwert.

Weitere Informationen zum Preis bietet die DFG unter:
www.dfg.de/de/gefoerderte-projekte/preistraeger-innen/leibnitz-preis

Uni Regensburg / SP
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