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      Regensburg/Kelheim: Arzt steht in zwei Prozessen vor Gericht – Plädoyers im Fall um tote Krankenschwester gesprochen

      Ein Arzt aus Kelheim steht derzeit in zwei parallelen Prozessen vor dem Landgericht Regensburg. In einem Verfahren geht es um den Vorwurf des Mordes, im anderen um Aussetzung mit Todesfolge. In diesem zweiten Verfahren wurden heute die Plädoyers gehalten.

      Staatsanwaltschaft fordert fast vier Jahre Haft

      Für den 51 Jahre alten Mediziner fordert die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Die Verteidigung hingegen plädierte auf Freispruch. Der Vorwurf: Der damalige Arzt einer Kelheimer Klinik soll im Dezember 2021 einer Krankenschwester die Narkosemittel Propofol und Ketamin gespritzt haben – ohne anschließende medizinische Überwachung. In Folge kam es bei der Frau zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn, der schließlich zum Tod führte.

      Urteil im April erwartet

      Ein Urteil im Verfahren um die Aussetzung mit Todesfolge soll am 11. April verkündet werden. Parallel läuft derzeit ein weiteres Verfahren gegen den Mediziner: In diesem wird ihm der Mord an einem 79 Jahre alten Patienten zur Last gelegt.

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