Regensburg: Umfangreiche Einbruchsserie gestoppt – Sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Am 03. Januar 2010 begann im Stadtgebiet Regensburg eine sieben Monate andauernde Einbruchserie, bei der überwiegend Schulen die Ziele der zunächst unbekannten Täter waren. 41 Straftaten und ein Schaden von 350 000 Euro waren es letztendlich, ehe die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, dem Treiben der acht Tatverdächtigen ein Ende bereiteten.
Agiert hatten die Gruppe in den Bereichen Regensburg, Schwandorf und Kelheim. Ihren Ausgang nahm die Serie mit einem Schulhauseinbruch im Regensburger Stadtosten. Dabei erbeuteten die Täter neben einem Tresor, in dem sich auch Bargeld befand, sowie mehrere Laptops und Fotogeräte im Gesamtwert von etwa 65.000 €. Nicht immer waren die Täter bei ihren nächtlichen Einbrüchen erfolgreich. Bei manchen der Taten wurden sie gestört oder mussten ohne Beute die Geschehensorte verlassen.
Aber nicht nur Schulen, sondern auch Geschäfte, Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Sportheime und Gaststätten finden sich in der Auflistung der Tatorte.
Die Täter gingen gezielt vor. Eine zentrale Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei konnte sie am Dienstag dingfest machen. Sechs Männer sitzen in Untersuchungshaft, die zwei festgenommenen Frauen sind wieder auf freiem Fuß, da sie an den Taten nur gering beteiligt waren.